Die Idee - Vom Gewerbegebiet zum Werk-Quartier!

Ein ganzheitlicher Entwurf zur Zukunft des Quartiers

Unser Bild für das zukünfitge Quartier. Ein Bild, dass die vielen Ideen, Pläne und Vorschläge, die es bereits gibt, zusammendenkt und zu einem großen Bild vereint.

Dieses Bild entwickelt sich aus den Säulen Nutzung, Mobilität, Freiraum und Grün.


Das Konzept hinter dem Entwurf im Detail

neue Nutzungen!

Vom Gewerbegebiet zum Alltagsort

Die sich im Quartier vollziehende Transformation bringt viele neue Anforderungen mit sich, was die Sicherung bestehender sowie die Schaffung ergänzender Nutzungen betrifft.

Darauf muss mit einem übergeordneten Nutzungsgerüst geantwortet werden, welches Aussagen zu neuen Nutzungen enthält sowie zu deren Verortung und zur Steuerung von Neuansiedlungen etc.

Ziel muss es sein, das Quartier zu einem belebten Alltagsort für sämtliche Nutzer zu machen. Hierzu zählen auch Wohnangebote in begrenztem Umfang und eine damit einhergehende Infrastruktur in den Bereichen Gastronomie, Freizeit und Nahversorgung.

neue Mobilität!

Vom autozentrierten Straßenraum zum Raum für Alle  

Die neuen Ideen zur Mobilität im Quartier verfolgen ein übergeordnetes Ziel: die Fortbewegung im Quartier für ALLE Verkehrsteilnehmer spürbar zu verbessern – und gleichzeitig die Qualität im öffentlichen Raum zu steigern und Platz für belebende Freiraumnutzungen zu gewinnen. Kernbegriffe des Konzeptes sind: Verkehrsreduzierung, Netzoptimierung, Neuordnung.

Ein wesentlicher Ansatz zur Verkehrsreduzierung liegt in der Etablierung großer Mobilitätdrehscheiben am östlichen sowie am westlichen Rand. Über diese sogenannten HUBs wird das Ankommen im Gebiet attraktiv organisiert. Hier soll auch ein Teil des motorisierten Verkehrs „abfangen“ werden.

Von den HUBs ausgehend soll ein neues internes Verkehrssystem - die „letzte Meile“ - den Personen- und Warenverkehr optimieren und ein bequemes Bewegen im Stadtteil ermöglichen.

Mittels neuer Verkehrsführung wird zudem mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer weiterer alternativer Mobilitätsangebote zur Verfügung stehen – Verkehrsakteure, die sich zu einem attraktiven und effektiven Mobilitätskonzept zusammenfügen.

neue Freiräume!

Von der Gemengelage zum Stadtbild

Die Industriestraße und der Wallgraben bilden in ihrer Funktion als stark frequentierte Bewegungsachsen weiterhin das Rückgrat des neuen Freiraumsystems.

Abseits dieser Achsen bietet sich zukünftig die Chance, die öffentlichen und privaten Räume verstärkt zur Aneignung und Bespielung durch die Anrainer zu nutzen.

Städtebauliche Dominanten und prägende Raumkanten sollen das Erscheinungsbild und die Wahrnehmbarkeit der Freiraumstruktur verbessern.

neues Grün!

Vom Lückenfüller zum attraktiven Begleiter

Die Durchgrünung des in weiten Teilen eher grauen Gewerbegebietes hat neben ökologischen Vorteilen auch positive Auswirkungen auf das Image des Standortes und die Qualität des Arbeitsumfeldes.

Das umgebende Grün soll mit dem Quartier verzahnt werden, und auch im Quartier selbst sollen neue Orte urbanen Grüns geschaffen werden. Dies kann sowohl in Gestalt öffentlicher Räume als auch in Form von „Oasen“ auf privaten Grundstücken geschehen.

Mit der Freilegung des Sindelbaches eröffnet sich die Möglichkeit, das Element Wasser stärker einzubinden.

Wie kann das Werk-Quartier konkret aussehen? Hier geht´s weiter...

 
 
 
 
Instagram
LinkedIn